Rezension zu "Alpakas auf Durchreise"

Alpakas auf Durchreise, Mila Summers, Ralf Wolfstädter, Fränkische Weingeschichten
Alpakas auf Durchreise - Mila Summers und Ralf Wolfstädter
Süße Liebesgeschichte mit Heimatfeeling

Alpakas auf Durchreise - Mila Summers und Ralf Wolfstädter

Verlag: CreateSpace
Seiten: 354
Preis: 9,90€ (TB)
Erscheinungsdatum: 25. Oktober 2016 
Teil 1 der Fränkischen Weingeschichten
Wertung:☺☺☺☺

Der Klapptext

Weinberge, geschichtsträchtige Bauten und der Main – ein Postkartenidyll vom Feinsten. Wäre da nicht der Mensch, der das Paradies in Nullkommanichts in eine Hölle verwandeln kann. Als die vegane Großstädterin Lilly der Liebe wegen das urbane Berlin gegen die Zweitausend-Seelen-Gemeinde in der fränkischen Provinz eintauscht, ahnt sie bereits, dass dabei zwei Welten aufeinanderprallen, die unterschiedlicher nicht sein können. Neben dem fortwährenden Zwist mit ihrem Schwiegervater in spe, der sich lieber eine Einheimische für seinen Sohn Ben wünscht, hat Lilly zudem allerhand damit zu tun, die drohende Insolvenz des familieneigenen Weinguts ihres Zukünftigen abzuwenden. Dabei trifft sie jedoch eine folgenschwere Entscheidung, durch die nicht nur der Erhalt des Weinguts zu scheitern droht, sondern auch ihre Beziehung zu Ben. Als dann auch noch Bens Jugendfreundin Jenny auf die Bildfläche tritt, scheint die Katastrophe perfekt.

Eigene Meinung

Nachdem ich schon die Vorgeschichte recht viel versprechend fand, wurde ich auch vom eigentlichen Buch nicht enttäuscht!

Wie schon im Klapptext erwähnt, hat Lilly es auf dem Land nicht leicht: Ihr fehlt die Anonymität der Großstadt und vor allem eine Bezugsperson, denn im eher traditionellen Franken nimmt sie durch ihre vegane Lebensweise und ihr "Anderssein" die Rolle einer Außenseiterin ein. Doch trotz dessen, dass es noch nicht ihre Heimat ist, versucht sie sich möglichst gut einzuleben und durch Schweißarbeit und innovative Ideen das Weingut vor dem Ruin zu retten. Lilly gibt dabei ihr Bestes, auch wenn ihr immer wieder vor allem von ihrem zukünftigen Schwiegervater - und manchmal auch von Ben selbst - Steine in den Weg gelegt werden (Ich muss aber ehrlicherweise gestehen, dass selbst mir manche Ideen etwas zu "abgespaced" waren. :D). Nach und nach schafft sie es aber sich einzugliedern und auch Freundschaften zu knüpfen. Ich hab auch schon so eine Idee, um wen es dann im nächsten Band gehen wird. :)

Die Liebesgeschichte ist wie auch schon in der Vorgeschichte sehr rasant und ich habe mich ein, zwei Mal gefragt, warum die beiden zueinander gefunden haben, wenn sie doch so verschieden sind, aber andererseits gab es dafür auch wieder Stellen, bei denen man merkte, dass sie sich einfach gut ergänzen und harmonisch miteinander umgehen. Man muss sich also auf das Tempo einlassen, dann ist es ein richtig süßes Paar. :) Erwähnenswert sind auch die Perspektivenwechsel, denn durch diese konnte man sich mehr auf Lilly & Ben einstimmen und (versuchen) sie (zu) verstehen, denn bei einem flotten Erzählstil ist es manchmal schwierig, bestimmte Verhaltensmuster oder Reaktionen nachzuvollziehen. Gut gelöst also, auch wenn ich ab und an dennoch eine gewissen Distanz zu den Figuren hatte.

Was mir besonders gut gefallen hat waren das Ambiente und der Handlungsort. Da ich selbst in (fast) unmittelbarer Umgebung der Zweitausend-Seelen-Gemeinde wohne, war es wirklich toll meine Heimat darin wiederzufinden. Die Beschreibungen sind sehr treffend und speziell wenn es um die Weinberge ging, hatte ich das Gefühl, als würde ich selbst "da oben" stehen und die Aussicht genießen. Das ist dem Autorenduo wirklich gut gelungen! Außerdem habe ich mir zig Stellen markiert, bei denen es um Restaurants, Bars, bestimmte Schauplätze o.ä. ging, um sie in der nächsten Zeit mal abzuklappern. ;-)

Mein Fazit lautet also, dass es sich bei "Alpakas auf Durchreise" um eine süße Liebesgeschichte handelt, bei der man aber sich aber unbedingt auf das Erzähltempo einlassen muss. Die Figuren sind sympathisch, handeln nicht immer rational (aber hey, wer macht das schon? :D), aber sind vereinzelt etwas unnahbar. Der Schreibstil ist sehr angenehm und humorvoll, die Geschichte hat sich sehr flüssig gelesen. Vor allem die Beschreibungen der Weinberge haben es mir angetan, aber vielleicht liegt das auch daran, dass ich Würzburg einfach liebe. ♥  Das Ende war ein klein wenig überhastet und ich hätte mir "mehr Klarheit" gewünscht (ohne spoilern zu wollen: mir fehlten noch ein paar Informationen, aber man kann auch sehr gut ohne sie leben :)) und auch das Rätsel, was Alpakas mit all dem zu tun haben, wurde gelöst.

Insgesamt also defintiv eine Empfehlung, ich freue mich schon auf den nächsten Band! :D


4 Panda Wertung

Fazit

Pro:
  • Süße Liebesgeschichte
  • Sympathische Charaktere
  • Witziger Schreibstil
  • Tolles Heimatfeeling

Contra:
  • Liebesgeschichte manchmal etwas zu rasant
  • Charaktere dadurch leicht unnahbar
  • Etwas überhastetes Ende mit kleinem Informationsdefizit

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Blogtour: Witches of Norway von Jennifer Alice Jager

Die Blogtour zu Witches of Norway ab dem 28.10.16
Willkommen zur Blogtour von:

Witches of Norway - Nordlichtzauber - Jennifer Alice Jager

Verlag: Dark Diamonds
Seiten: 277
Preis: 4,99€ (eBook)
Erscheinungsdatum: 28. Oktober 2016
Erster Teil der Trilogie
Wertung: ☺☺☺☺☺

Der Klapptext


 **Eine magische Liebe, die Zeit und Raum überwindet**

Die 21-jährige Kunststudentin Elis hat kein Händchen für die Liebe und Schuld daran ist einzig ihr wohlgehütetes Geheimnis. Elis ist eine Hexe. Aber keine besonders gute. Immer wenn sie glaubt, alles im Griff zu haben, funkt ihr die Magie dazwischen. Nachdem ihre Verlobung geplatzt ist und sie beinahe ein Haus zum Einsturz gebracht hätte, bricht Elis kurzerhand das Studium ab und reist nach Norwegen. Hier will sie lernen, ihre Kräfte zu kontrollieren und trifft dabei auf den charismatischen und faszinierenden Hexer Stian, zu dem sie eine eigentümliche Verbindung spürt. Doch die Magie hat mal wieder ihren eigenen Plan und plötzlich findet Elis sich hundert Jahre zurückversetzt, im Norwegen des Jahres 1905 wieder…


Die Protagonistin im Verhör


Willkommen Willkommen! (Hatte hier gerade noch jemand Effie Trinket im Ohr? :D)
Am heutigen Tag darf ich die Protagonistin Elis mal genauer unter die Lupe nehmen und habe mich mit dem Thema, was eine gute Protagonistin eigentlich ausmacht, näher auseinander gesetzt.

In der heutigen Zeit, in der Fantasybücher und vor allem Dystopien den Buchmarkt überschwemmen zu scheinen, zieht man unwillkürlich immer Vergleiche zu bekannten Büchern und deren Protagonisten/Innen. So liest man immer öfter:

  • Die Protagonistin ist aber ganz schön weinerlich und irgendwie auch nutzlos - wie Bella!
  • Die Protagonistin nimmt wie Katniss die Dinge in die Hand
  • Zeitreisen? Da muss ich an Gwendolyn aus Rubinrot denken
  • Tough und eiskalt, wenn es von Nöten ist? Du meinst wohl Gin!

Was also macht Elis so besonders, dass sie nicht wie jemand ist, sondern jemand ist? Und was macht überhaupt eine gute Protagonistin aus?

Mal ganz simpel angefangen: Sie ist eine Hexe. Das mag nach Harry Potter vielleicht nichts besonderes sein, aber seien wir doch mal ehrlich: Kaum einer traut sich mehr an das gute alte Hexenwerk heran. Umso spannender fand ich Elis, denn ich stehe einfach total auf Magie!
Womit wir schon gleich zu Punkt 2 kommen: Sie ist 21. Sie ist also kein naiver weinerlicher Teenie, der das erste Mal mit der großen Liebe, Pickeln oder Hausarrest zu kämpfen hat oder gezwungernermaßen schneller erwachsen werden muss, sondern steht bereits im Leben und hat auch schon das ein oder andere hinter sich. Und ich sage euch: Womit sie im Laufe des Buches konfrontiert wird ist wirklich kein Zuckerschlecken! Denn auch wenn Elis die Magie von ihrem Vater geerbt hat, kann sie sie nicht kontrollieren.

Ich konnte die Magie spüren, die unter seiner Haut knisterte. Es war ein warmes, wohliges Gefühl, wie Sonnenstrahlen an einem klaren Sommertag. Es war ganz anders als meine Magie. Die war eher wie die aufschäumende Gischt des Meeres bei Sturm. Sie war wild und unkontrollierbar.

Obwohl sie stellenweise wirklich allein dastand, war sie dennoch nie hilflos, ist sich immer selbst treu, selbstbewusst und mutig geblieben. Ganz eine Protagonistin nach meinem Geschmack also. ;) Ihre kleinen Fehler, wie beispielsweise ihre Tollpatschigkeit, machen sie nur umso liebenswürdiger. Ich habe also mit ihr mitgefiebert, war wütend, ängstlich, hoffnungsvoll und verzweifelt. Die Seiten flogen nur so dahin! Dass dann noch mehr als ein potenzieller Love-Interest auftaucht, macht es da nur umso besser. Ich bin wirklich gespannt, wie sich die Geschichte entwickelt und freue mich schon auf die Fortsetzung. Wie gut, dass bereits alle 3 Teile "im Kasten" sind. :D

Er war wie Feuer,
ich war Wasser.

Jennifer schafft es mich nur mit diesen paar Worten zu packen. Vor allem eine gewisse Lobeshymne auf Harry Potter hat es mir angetan - aber lest selbst! Ich für meinen Teil bin definitiv ein großer Fan und kann es gar nicht erwarten, weiterzulesen.

Ach und übrigens: Für alle, die lange Wartezeiten hassen: Band 2 (Polarschattenmagie) erscheint bereits am 30. Dezember!

Das Gewinnspiel

Witches of Norway - Nordlichtzauber (c) Carlsen
Zu gewinnen gibt es 1x das eBook inklusive Karten und Tattoos.

Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet einfach folgende Fragen:
Was muss eine gute Protagonistin eurer Meinung nach haben? Können euch unsympathische Helden das Buch verderben?

Weitere Teilnahmebedingungen:
  • Die Teilnehmer beantworten beide Fragen
  • Gewinnspielteilnahme ab 18 (oder mit Einverständnis der Eltern)
  • Das Gewinnspiel läuft bis zum 2. November 2016, 23:59 Uhr.
  • Melden sich die Gewinner nicht innerhalb von 48 Stunden wird neugelost.
  • Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name im Gewinnfall öffentlich genannt werden darf.
  • Der Teilnehmer erhält höchstens einen Gewinn.
  • Eine Barauszahlung des Gewinns ist nicht möglich.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Blogger.com hat nichts damit zu tun.
  • Haftung auf dem Versandweg wird nicht übernommen.

Der Tourplan


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Rezension zu "Zurück nach Hollyhill"

Hollyhill, zurück, verliebt, Zeitreise, Alexandra Pilz
Zurück nach Hollyhill
Ganz anders als erwartet und dennoch unfassbar gut!

Zurück nach Hollyhill - Alexandra Pilz

Verlag: Heyne
Seiten: 352
Preis: 16,99€ (HC)
Erscheinungsdatum: 25. Februar 2013
Erster Teil der Trilogie
Wertung: ☺☺☺☺

Klapptext:

Wie weit würdest du gehen? Um das Geheimnis deiner Herkunft zu lüften, den Jungen deiner Träume zu bekommen und deine Freundin zu retten? Für die 17-jährige Emily werden diese Fragen plötzlich entscheidend, als sie nach dem Abitur in das geheimnisvoll einsame Dartmoor reist, um das Dorf ihrer verstorbenen Mutter zu finden. Ein Dorf, das auf keiner Karte eingezeichnet ist. Das jedoch genau der Junge kennt, der in Emily von der ersten Sekunde an Gefühle auslöst, die irgendwo zwischen Himmel und Hölle schwanken …

Emily kann es nicht fassen! Am Tag ihres Abiturs erhält sie einen Brief ihrer verstorbenen Mutter, in dem diese Emily in geheimnisvollen Worten beschwört, das Dorf aufzusuchen, das einst ihre Heimat war. Kurzerhand steigt Emily in München ins Flugzeug – und landet allein und vom Regen durchnässt mitten im englischen Dartmoor. Hilfe naht in Form eines Geländewagens, darin Matt, der attraktivste Junge, den Emily je gesehen hat. Als sie ihn nach dem Weg nach Hollyhill fragt, verändert Matt sich jedoch schlagartig. War er zuvor offen und hilfsbereit, stimmt er nun nur widerwillig zu, Emily nach Hollyhill zu bringen. Nach einer abenteuerlichen Fahrt durch das einsame Moor landen sie schließlich in dem winzigen Dorf, dessen Bewohner zwar alle ein wenig schrullig, aber freundlich zu Emily sind. Nur Matt, der Junge, in den sie sich Hals über Kopf verlieben könnte, gibt ihr bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Gefühl, unerwünscht zu sein. Bis eines Nachts ein Mörder auftaucht und Emily entführt. Und plötzlich findet sie sich im Jahr 1981 wieder – und dort sind die gewöhnungsbedürftige Mode und ein grimmiger Matt ihr geringstes Problem …

Eigene Meinung:

Anfangs wusste ich nicht wirklich, was ich mir unter diesem Klapptext vorstellen sollte und ich konnte nicht ahnen, wohin es führen wird! Allein das Cover hat schließlich den Ausschlag gegeben, dass Zurück nach Hollyhill bei mir eingezogen ist. Und ich kann wirklich nur Gottseidank sagen!

Man wird gleich am Anfang mit dem mysteriösen Brief von Emilys verstorbener Mutter konfrontiert, die diese auffordert nach Hollyhill zu reisen. Auch Fee, Emilys enthusiastische beste Freundin, lernt man hier kennen und mögen. Gemeinsam beraten sie, ob Emily nach England reisen soll und entscheiden sich dafür. Schade, dass es das auch schon von Fee war, ich hätte gerne mehr von ihr erfahren!

Da irgendwie keiner - nicht einmal Google - eine Ahnung hat, wo Hollyhill liegt, nimmt sie einen Bus ins Zentrum Dartmoors und lernt dort Matt kennen. Dieser liest sie auf als sie gerade zu Fuß im Regen unterwegs war und ist zufälligerweise in die Richtung, in der Hollyhill liegt, unterwegs. Als er sie kurze Zeit später dort absetzt findet sie heraus, dass er sogar dort wohnt. Aufgrund der Beschreibungen der Autorin konnte ich mir ohne viele Worte Hollyhill sehr gut vorstellen und auch die Bewohner waren zwar etwas schrullig, aber definitiv liebenswert. Schade fand ich es hier, dass man bis auf die beiden Hauptfiguren Emily und Matt recht wenig bis gar nichts über die anderen Bewohner erfährt. Sie bleiben recht blass und sind so für mich als Personen nicht allzu greifbar gewesen. Durch ihre wenigen Auftritte konnte man zwar Sympathien bilden, aber eben keine Bindung.

Matt war für Emily und mich schwer einzuschätzen. Manchmal ist er hilfsbereit und nett, manchmal eiskalt und abweisend und würde sie am Liebsten aus dem Dorf haben. Trotz dessen war er mir recht sympathisch, vor allem, als seine Beweggründe aufgedeckt wurden, wieso er sich so verhält. Ich fand es hier sehr angenehm zu lesen, dass er zwar eine Art Bad Boy Attitüde hatte (ihr wisst schon.. Junge behandelt Mädchen schlecht weil er's kann und gut aussieht), diese aber logisch begründet ist und sich dann auch ablegt, als er merkt, dass Emily ganz anders ist als er dachte.

Auch für mich war Emily anders als gedacht. Sie ist zwar recht impulsiv und handelt auch dementsprechend (sie entscheidet innerhalb von einem Tag, dass sie in zwei Tagen spontan nach England fliegt), ist aber für ihre 17 Jahre schon sehr reif und ganz im Gegenteil zu dem, was man über Gleichaltrige liest, weder kindisch, noch verweichlicht noch lässt sie lieber die Männer die Drecksarbeit machen anstatt selbst anzupacken. Für mich also ein großer Pluspunkt, endlich mal wieder von einer Heldin zu lesen, die stark, klug (sie möchte Medizin studieren) und auch bereit zu handeln ist. Das und ihr Humor hat mich der Geschichte Pluspunkte geben lassen!

Tja, und wenn wir schon bei Pluspunkten sind.. Der Roman hat eine sehr interessante Geschichte, auf die ich so nicht vorbereitet war. Ich habe es mir extra gespart, noch einmal den Klapptext zu lesen bevor ich mich ins Buch stürze, um nicht voreingenommen zu sein. Und es hat sich gelohnt! Die Geschichte plätschert zwar anfangs noch ruhig, aber keinesfalls langweilig oder langatmig dahin, baut sich dann aber immer weiter auf und es kommt zu Wendungen, die ich so nicht erwartet habe. Okay, das ist ein klein wenig gelogen, denn ungefähr eine Seite bevor es geschehen ist hatte ich ne Idee, was passieren könnte. Aber mehr auch nicht! ;-)
Sie wird gegen Ende sogar nochmal richtig spannend und hatte einen Hauch von Krimi, sodass ich es nicht erwarten konnte zum Ende zu gelangen. Trotz anderer Schauplätze bleiben Hollyhill und ihre Bewohner immer Dreh- und Angelpunkt, was ich sehr gelungen fand.

Auch eine Liebesgeschichte ist vorhanden, die endlich mal nicht das typische Young Adult- bzw. New Adult-mäßige hat, sondern einfach nur süß ist, ohne dass sich diejenigen gleich an die Wäsche wollen. Hach. Ab und an musste ich sogar seufzen. Ein kleiner Kritikpunkt ist hier für mich wieder, dass es ein klitzekleines bisschen zu schnell ging, aber hey, das haben die zwei dann wieder durch ihre Persönlichkeiten und ihr Miteinander wettgemacht, denn man erfährt im Gegensatz zu anderen Romanen dieses Genres sehr viel über ihre Gefühlswelt.

Das Buch ist insgesamt rund und stimmig und hat mich sehr gut unterhalten. Vor allem gegen Ende hin war es sehr spannend und actionreich, ich freue mich wirklich auf die Fortsetzung! Deswegen gibt es von mir 4,5 Pandas und eine Leseempfehlung!


Fazit:

Pro:

  • Starke, sympathische Protagonistin
  • Spannende Geschichte
  • Tolles Setting
  • Viel Wortwitz und Humor
  • Süße Liebesgeschichte
Contra:
  • Nebenfiguren bleiben zu blass
  • Liebesgeschichte einen Tick zu schnell

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Rezension zu "Addicted to you - Bedingungslos"


Leider schwächer als Schwerelos, aber dennoch ein guter Abschluss der Reihe!

Addicted to you - Bedingungslos - M. Leighton

Verlag: Heyne
Seiten: 368
Preis: 8,99€ (TB)
Erscheinungsdatum: 11. August 2014
3. Teil einer Trilogie
Wertung: ☺☺☺,5

Klapptext:

Olivia Townsends reiche Cousine Marissa hat alles, was man sich nur wünschen kann – sie hat ihren Traumjob gefunden, der sie erfüllt, führt ein Leben voll Glanz und Glamour und ist überall beliebt. Zumindest bei allen, deren Freundschaft für Geld zu kaufen ist. Doch eines Tages gerät Marissas heile Welt durch eine Verwechslung aus den Fugen und sie landet schließlich in den Armen des heißesten, aber auch gefährlichsten Mannes, der ihr je begegnet ist. Er ist für Marissa ein Buch mit sieben Siegeln; gleichzeitig fühlt sie sich magisch von ihm angezogen und kann ihm einfach nicht widerstehen: Der leidenschaftliche Rausch macht sie blind, und sie kann nicht entkommen – vielleicht nicht einmal überleben ...

Eigene Meinung:

Der letzte Teil der Addicted to you - Reihe ist noch einmal ganz anders als seine Vorgänger. Waren bisher Olivia und Cash die Hauptpersonen, sind es nun Marissa und Nash. Das hatte sowohl gute als auch negative Seiten.

Die Entwicklung von Marissa nach ihrer Entführung wird gleich am Anfang weiter untermauert. Konnte man am Ende von Schwerelos noch nicht glauben, dass sie sich wirklich geändert hat, so wird man hier eines besseren belehrt. Denn Marissa gesteht sich eigentlich das ganze Buch über ein, wie arrogant und oberflächlich sie sich in der Vergangenheit verhalten hat und wie sehr sie vor allem Materielles über alles andere gestellt hat.

Es ist mir eigentlich nicht wichtig, was er von mir hält, aber es trifft mich doch, dass andere eine derart schlechte Meinung von mir haben. War ich wirklich so ein Miststück?

Ich fand es sehr gut, wie das immer wieder - wenn auch Gottseidank nicht übertrieben oft, sondern dosiert - aufgegriffen wurde. Man hatte wirklich das Gefühl, als sei sie plötzlich wach gerüttelt worden und sieht die Welt und sich selbst mit anderen Augen. Einzig und allen dass sie Olivia auf eine sehr hohe Stufe stellt und wie eine Heilige behandelt, weil sie ihr gegenüber so viel gut zu machen hat, war leicht überzogen.

Und es fühlt sich gut an, mich vor meinem bisherigen Leben und den Menschen zu verstecken, die darin seit Jahren eine große Rolle spielen. Fast wünsche ich mir, alles Alte loszuwerden und Neues zu suchen. Und das ist wirklich das Seltsamste von allem. [...] Vielleicht ist das die neue Marissa. Und vielleicht will ich die alte Marissa einfach loswerden und ganz in die neue schlüpfen.

Doch auch Nash hat an seiner Vergangenheit zu knabbern. Man erfährt hier einiges über die Jahre, die er versteckt auf einem Schmuggelschiff leben musste - und die sind wirklich nicht schön. Teilweise sogar recht grausam. Kein Wunder also, dass er ziemlich verbittert und wütend auf die ganze Welt ist. Diesen mehr oder weniger unterschwelligen Zorn, der ihn zeitweise zu beherrschen scheint, merkt man auch vor allem anfangs immer in seinem Tun und Handeln. Die Verlorenheit, die er spürt, verbindet ihn mit Marissa. Auch sie hat ein für sie drastisches Ereignis in Form ihrer Entführung und den damit zusammenhängenden Todesängsten durchleben müssen. Und langsam beginnt er durch und mit ihr sich zu öffnen.

Ich bin lange fort gewesen - fort von der Zivilisation, die ich einmal gekannt habe, fort von einem liebevollen Zuhause und dem Leben, wie ich es damals gehabt habe. Ich habe gelernt, nichts zu vermissen. Bis jetzt.

Und auch Marissa sieht in Nash mehr als er selbst denkt. Die beiden geben sich ohne es erst zu wissen Kraft und treiben sich gegenseitig an, um ein besserer Mensch zu werden. Besonders gut hat es mir gefallen, dass bei beiden eine sichtliche Entwicklung zu sehen war. Bei Marissa begann diese ja bereits in Schwerelos, führte aber in Bedingungslos weiter. Sie wird stärker, setzt sich durch und auch einiges aufs Spiel. Doch auch Nash wandelt sich.

Er ist wie eine Rebellion. Wie Freiheit. Vielleicht ein bisschen wie eine Rettung. Bis vor Kurzem wusste ich nur noch nicht, dass ich gerettet werden muss.

Wie ihr seht, habe ich mir sehr viele Stellen im Buch markiert, die mir besonders gut gefallen haben und die die angesprochene Wandlung der beiden zeigen. Leider war das dann auch schon der gröbste Inhalt des Buches, denn im Mittelpunkt stehen mittlerweile nicht mehr die Bedrohung der Mafia, sondern eher die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten. Ich hatte durchweg das Gefühl, dass es sich nur um die Beiden dreht und wie eher die Mafia die Randrolle eingenommen hat um immer mal wieder einen Anstupser zu geben, dass die beiden sich näher kommen oder offener werden können. So überdenkt Nash seit er Marissa kennt sein Handeln und handelt anders als der alte Nash, um ein besserer Mensch für sie zu sein.

Man kann also sagen, dass das Buch im Grunde die Entwicklung von Marissa und Nash beschreibt, verpackt in eine Romanze mit gewohnten Erotikszenen zwischen den beiden und mit der ständigen Bedrohung der Mafia, die in Bedingungslos gar nicht mehr so bedrohlich war. Es war zwar schön und angenehm zu lesen, denn ich lese sehr gerne von solchen Charakterwandlungen, vor allem wenn sie glaubhaft beschrieben sind, allerdings denke ich, dass der Fokus nicht ganz korrekt gelegt wurde. War in Schwerelos noch alles spannend und irgendwie thrillermäßig, ist das im letzten Band fast völlig verschwunden, ja ich würde sogar fast behaupten langweilig geworden. Schade eigentlich. Es gab nicht mal irgendwelche Hindernisse für die Gruppe, sondern alles lief ganz wie geplant und ruhig ab. Das war zu einfach, denn schließlich hat es Jahre gedauert bis die Sache überhaupt ins Rollen kam.

Auch dem Perspektivenwechsel stand ich am Anfang recht skeptisch gegenüber, da ich lieber noch mehr von Cash und Olivia lesen wollte, aber wenn man weiß, wo die Autorin hin wollte (nämlich zu diesen Charakterentwicklungen) war es nachvollziehbar und schließlich doch gut, denn eigentlich war die Geschichte der beiden ja mit Schwerelos bereits nahezu abgeschlossen.
Apropos Cash und Nash. Ich hatte zeitweise das Gefühl, dass die Autorin selbst irgendwie keine Lust mehr auf ihr Buch hat oder von ihren eigenen Namen ganz konfus wurde. Mir ist es nämlich geschätzt mindestens 5x aufgefallen, dass sie die Namen der Zwillinge vertauscht hatte. So hatte Cash beispielsweise Marissa lüstern angesehen, obwohl dieser eigentlich mit Olivia gleichzeitig im Bett lag. Tja... bei solchen Namen... ;-)

Insgesamt empfand ich Bedingungslos als schönen Abschluss, der aber eher dahin plätscherte als wie sein Vorgänger spannend zu sein. Die Entwicklungen der Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, allerdings lag mir der Fokus meiner Meinung nach zu sehr auf der Romanze als der Geschichte mit der Mafia.

Deswegen gibt es von mir 3,5 Pandas.


Reihe:


Danke für das Rezensionsexemplar!!

Fazit:

Pro:

  • sympathische Protagonisten
  • glaubhafte Entwicklung von Nash und Marissa
  • süße Liebesgeschichte

Contra:
  • Fokus liegt zu sehr auf Romanze
  • Geschichte plätschert dadurch vor sich hin
  • Problemlösung zu schnell und einfach ohne Hindernisse abgehandelt

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Rezension zu "Westeros"

Westeros, Lied von Eis und Feuer, Game of Thrones, Stark, Targaryen, Lennister
Westeros
Grandiose Chronik für alle Fans von Game of Thrones und die, die es noch werden wollen!

Westeros - George R. R. Martin

Verlag: Penhaligon / Blanvalet
Seiten: 336
Preis: 29,99€ (HC)
Erscheinungsdatum: 16. März 2015
Bildband Chronik
Wertung: ☺☺☺☺☺

Klapptext:

Um eine fantastische Welt lebendig erscheinen zu lassen, benötigt sie eine Vergangenheit. Daher erschuf Bestsellerautor George R.R. Martin den fiktiven Kontinent Westeros, auf dem sein Meisterwerk Das Lied von Eis und Feuer / Game of Thrones spielt, in jahrelanger Detailarbeit. Dieser prachtvoll ausgestattete Bildband präsentiert erstmals die Geschichte von Westeros – beginnend in der Zeit, in der die ersten Menschen den Kontinent betraten, über die Ankunft von Aegon dem Eroberer und seinen Drachen bis zu Robert Baratheons Rebellion gegen den wahnsinnigen König Aerys II. Targaryen. Damit ist WESTEROS – Die Welt von Eis und Feuer der wahre Prolog der erfolgreichsten Fantasyserie unserer Zeit.

Eigene Meinung:

Also erst einmal vorneweg: Westeros wird als Bildband angepriesen, das kann man aber so nicht direkt behaupten. Es beinhaltet zwar einige Karten und Zeichnungen von Menschen, Wappen und Schauplätzen, allerdings überwiegt dann doch der Textanteil, weswegen Bildband nicht ganz die richtige Bezeichnung ist.

Aber fangen wir doch mal von vorne an! Schon beim Auspacken habe ich mich wie ein kleines Kind darüber gefreut. Die Aufmachung ist wirklich genial und schon alleine das Cover... WOW! Es ist im gleichen Stil wie die Bücher gehalten, hat aber einige Prägungen beim Targaryen-Wappen sowie der großen Schrift. Ich konnte nicht anders und musste das Buch erst einmal streicheln. Und nochmal. Und nochmal. Alleine dadurch hebt es sich schon von anderen Werken ab.

Als nächstes ist mir das Lesebändchen ins Auge gesprungen, das bei so einem dicken großen Buch wirklich hilfreich ist. Ich bin ja ein Fan von Lesebändchen! :D Beim ersten Durchblättern sind mir vor allem die wunderbaren, detaillierten Zeichnungen aufgefallen sowie ganz hinten die unglaublich ausführlichen Stammbäume (Targaryen, Stark und Lennister). Ich frage mich immer wieder aufs neue, wie man es schafft, eine solch umfangreiche und zusammenhängende Welt zu schaffen. Dasselbe gilt für all die Wappen, Karten und natürlich die Geschichte an sich. Wie ihr merkt, bin ich ganz begeistert davon - und ich bin noch nicht mal auf den Text eingegangen! Aber seht erst einmal selbst:




Wenn ihr euch für Westeros interessiert, muss euch klar sein, dass es sich hier um die Vorgeschichte zu Das Lied von Feuer und Eis handelt. Ihr werdet hier also keine neuen Informationen zur aktuellen Story erhalten, sondern wirklich nur Informationen über Dinge, die bereits geschehen sind. Es fängt mit den Ureinwohnern Westeros und der Ankunft der ersten Menschen über die ersten Drachen an und endet an der Stelle, an der die Bücher beginnen. Dadurch, dass viele Sachen überliefert wurden, wird auch immer wieder auf unsichere oder mehrere Quellen hingewiesen. Das gibt Westeros irgendwie einen Touch mystisches Geschichtsbuch. Auch die Aufmachung passt hier sehr gut, denn ganz wie bei sehr alten Büchern sind die Seiten eben nicht mehr weiß, sondern schon eher beige und vergilbt bzw. eben leicht braun an den Rändern.

Generell konnte ich das Buch nicht so schnell aus der Hand legen und habe noch bis tief in die Nacht darin geblättert. Es ist sehr umfangreich, informativ und auch spannend, sodass es eigentlich ein MUSS für jeden Fan von Game of Thrones ist. Auch Anspielungen oder Zusammenhänge kann man dank Westeros nun besser verstehen, da man nun auch alle wichtigen Sachen der Vergangenheit kennt. Außerdem hat es nun zu reichlich Gesprächs- und Diskussionsstoff zwischen mir und meinem Freund geführt, wie eigentlich jede neue Folge von Game of Thrones.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Westeros eine super Ergänzung für alle Fans ist, die mehr über die Welt von Das Lied von Feuer und Eis wissen wollen. Vor allem für die, die nur die Serie kennen ist es eine gute Ergänzung, da hier auch auf Völker eingegangen wird, die man sonst nicht kennt (bspw. die Pfahlbaummenschen), aber auch die Abschnitte über die sieben Königslande waren so interessant, dass ich es in Kauf genommen habe, weniger Schlaf als sonst zu bekommen. Da es zu jedem Königsland eine Karte gibt, sind diese viel detailreicher als die kleinen Versionen in den Büchern dargestellt. Ein grandioses Buch, das meine Erwartungen übertroffen hat!!

Deswegen gibt es 5 Pandas.

5 Pandas Bewertung


Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal für das Rezensionsexemplar! Ich LIEBE das Buch. ♥♥


Fazit:

Pro:
  • Großartige Zeichnungen, Karten, Stammbäume
  • Interessante, spannende und umfangreiche Vorgeschichte
  • Tolle Aufmachung sowohl mit Cover als auch Inhalt

Contra:
  • -

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Rezension zu "Addicted to you - Schwerelos"

Addicted to you, Atemlos, Schwerelos, M. Leighton, New Adult, Liebesroman
Addicted to you - Schwerelos

Na also, es geht doch! Die Autorin hat sich bei Band 2 eindeutig gesteigert und es verspricht spannend zu werden!

Addicted to you - Schwerelos - M. Leighton

Verlag: Heyne
Seiten: 304
Preis: 8,99€
Erscheinungsdatum: 9. Juni 2014
Zweiter Teil einer Trilogie
Wertung: ☺☺☺☺


Klapptext:

Bei Cash fühlt sich Olivia so geborgen wie niemals zuvor in ihrem Leben. Er bringt sie zum Glühen, und sie schmilzt für ihn dahin. Doch das große Glück ist nur von kurzer Dauer, denn Cashs dunkle Vergangenheit holt die beiden ein und ihre Welt droht zu zerbrechen. Cash ist im Besitz belastender Informationen, die einige Personen aus den Kreisen seines Vaters für lange Zeit hinter Gitter bringen könnten. Olivia erkennt, dass Cash nicht nur ihr Herz in Gefahr bringt; durch die Verstrickungen seiner Familie steht auch ihr Leben komplett auf dem Spiel. Sie sieht ein, dass einer Frau manchmal nichts anderes übrig bleibt, als Vertrauen zu haben. In so einer Lage steckt sie nun: wenn sie nicht sterben will, muss sie ihr Leben in Cashs Hände legen ...

Eigene Meinung:

Bitte beachtet wie immer, dass Band 2 Spoiler zu Band 1 enthält! ;-)

Die Geschichte geht fast nahtlos nach Band 1 weiter und Olivia stürzt sich mal wieder aufgrund einer simplen Aussage Taryns - nämlich dass Cash auf Blondinen steht und sich nicht bindet - in Selbstzweifel. Na super, geht das schon wieder los, dachte ich mir und war augenblicklich genervt. Aber weit gefehlt! Zwar hat sie anfangs wirklich noch Zweifel und führt lautlose Diskussionen mit sich selbst, ob sie dem Bad Boy (kotz) Cash vertrauen kann oder nicht, allerdings legt sich das schon recht bald, denn Cash versucht alles, um ihr Vertrauen zu gewinnen.

Die drohende Gefahr der Mafia, die sich am Ende von Atemlos schon angekündigt hat, schlägt bald zu und gibt dem Buch einen dunklen Touch. Menschen werden entführt, Erpressungen und (Todes)Drohungen ausgesprochen und nicht selten ziehen sich Leute auch Blessuren zu. Aber alles in einem gewissen Rahmen, sodass die Liebesgeschichte zwischen Cash und Olivia nicht untergeht. Genau so mag ich es! Es ist also ein Liebesroman, der weiterhin von Cashs dunkler Vergangenheit überschattet wird und dennoch können sich innerhalb der Geschichte die Charaktere weiterentwickeln, entfalten und somit schließlich mächtig Sympathiepunkte sammeln.

Wenn sich verlieben heißt, dass man riskiert, verletzt zu werden, dann ist das für mich okay. Denn endlich habe ich jemanden gefunden, der das Risiko wert ist.


Allerdings gab es auch noch ein paar negative Punkte, die ich euch nicht vorenthalten möchte. So hatte ich zwar trotz der starken Worten von Cash sowie Olivia immer noch Probleme, ihre Liebe nachzuvollziehen. In Schwerelos war es für mich durchaus klar, dass sie tiefere Gefühle für einander haben, was sie neben ihrer gegenseitige Begierde auch durch Worte und vor allem durch Gedanken zum Ausdruck gebracht haben. Aber irgendwie ging auf dem Weg zwischen Band 1 und Band 2 etwas verloren. Oder war es für mich vielleicht noch gar nicht vorhanden? Auf jeden Fall hat mir der Teil gefehlt, bei dem sich das Ganze überhaupt entwickelt hat. Für mich waren das in Band 1 sexuelle Gelüste und in Band 2 konnte man schon von starker Verbundenheit bzw. eben Liebe sprechen. Mir kam es irgendwie so vor, als hätte ich den ersten Schritt verpasst oder er wäre übersprungen worden.

Ein weiterer Kritikpunkt ist für mich, dass sie manchmal erst Sex hatten, bevor sie Dinge geklärt haben. Beispielsweise kam Cash von einem gefährlichen, geheimen Treffen zurück und bevor Olivia erstmal fragt, wie es gelaufen ist (schließlich hatte sie echt große Angst um ihn), wird erstmal gevögelt. Nun ja... Wer es braucht. ^.^
Und last but not least habe ich dann doch noch etwas Gutes zu sagen, denn ich fand den Humor stellenweise super portioniert. So wurden düstere Stellen aufgelockert und selbst Marissa trug zu einer besseren Stimmung bei. Insgesamt kann man sagen, dass mir alle Nebencharaktere (die Bösen natürlich ausgeschlossen ;-) ) viel besser gefallen haben und überzeugen konnten.

Alles in allem war ich positiv davon überrascht, wie schnell Olivia ihre Zweifel (ich kann ihm nicht vertrauen, weil er ein Bad Boy ist und er ist kein typischer Bad Boy, ich kann ihm vertrauen) abgelegt hat und sich zwar ab und an noch unsicher gefühlt hat, aber längst nicht mehr so zwiegespalten war. Vor allem die Gedanken von Cash und Olivia haben mir gut gefallen, durch sie konnte man sehen, wie viel ihnen am jeweils anderen liegt und wie sehr sie doch zusammengehören wollen.

Deswegen gibt es 4 Pandas für einen besseren zweiten Band, ich hoffe mit Band 3 steigert sich die Autorin erneut!



Vielen Dank an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!!

Reihe:

Danke für das Rezensionsexemplar!!

Fazit:

Pro:
  • Starke, gewachsene Protagonisten
  • Interessante Wendungen
  • Zwiespältigkeit gegenüber Cash/Bad Boy wurde endlich abgelegt
  • Verbundenheit der Protagonisten spürbar
  • Kleiner Thrillerfaktor durch die ständige Bedrohung der Mafia

Contra:
  • Sex steht an erster Stelle bevor wichtige Dinge geklärt werden
  • Schritt vor "Liebe" fehlt

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Rezension zu "Love Games - Spiel ohne Regeln"

Spiel ohne Regeln - Rezension - Buch Spiel ohne Regeln - Pandastic Books

Spiel ohne Regeln verspricht ein spritziger Liebesroman zu sein, der doch vorhersehbarer war als gedacht!

Love Games - Spiel ohne Regeln - Emma Hart

Verlag: Fischer
Seiten: 320
Preis: 8,99€ (TB)
Erscheinungsdatum: 21. August 2014
Teil einer Reihe (nicht abgeschlossen)
Wertung: ☺☺☺

Klapptext:

Seine Herausforderung? Sie um den Finger wickeln und ins Bett bekommen.

Ihre Herausforderung? Den Spieß umdrehen und sein Herz brechen.

Doch das Schicksal ändert den Lauf dieses Spiels.

Für Maddie Stevens ist es Hass auf den ersten Blick. Der arrogante und selbstverliebte Playboy Braden verkörpert alles, was sie verabscheut. Warum um Himmels willen geht sie also auf die Wette ihrer Freundinnen ein, dem Playboy eine Lehre zu erteilen?

Braden Carter findet das schüchterne Mädchen aus New York vom ersten Moment an heiß. Er würde alles für eine Nacht mit ihr tun – sogar bezahlen. Als seine Freunde ihn dazu anstacheln, Maddie nach allen Regeln der Kunst zu verführen, sagt er sofort zu. Denn das ist genau, was er will: Sex.

Doch Maddie ist mehr als eine atemberaubende Schönheit. Ohne es zu wollen, entwickelt Braden Gefühle für das zerbrechliche Mädchen mit den strahlend grünen Augen. Und auch Maddie muss sich eingestehen, dass hinter der Fassade des Aufreißertyps mehr ist. Braden ist charmant und lustig – ein Typ zum Verlieben eben, dessen Aussehen ihr fast den Verstand raubt. Das Spiel gerät außer Kontrolle, denn vielleicht, vielleicht sind beide genau das, was der andere braucht.

Eigene Meinung:

Interessante Idee, auch wenn sie mir irgendwie aus "Wie werde ich ihn los in 10 Tagen" bekannt vorkommt. Wieso also nicht?

Die Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch, auch wenn ich mal wieder von der Fülle der Namen und verschiedenen Kapitel zumindest in den ersten Kapiteln etwas überfordert war.

Soweit so gut, aber schon im dritten Kapitel kam es mir so vor, als würde ich das Skript einer Sitcom lesen. Ich hatte ab und an das Gefühl, als würden die zwei Protagonisten interviewt werden. Als ich dann etwas weitergelesen habe, wusste ich auch endlich, wieso: Die Autorin kann einfach nicht gut schreiben, die Sätze beginnen fast immer gleich: Ich suchte, ich trank, ich ging, ich nahm, ich lief, ich kaufte, .... immer wieder das gleiche Schema. Das hat das Buch zumindest für mich etwas kaputt gemacht, es war einfach nervenaufreibend und einfach nicht schön zu lesen. Teilweise musste ich echt die Augen verdrehen.

Als ich mich dann aber mal damit abgefunden hatte, wurde das Buch definitiv besser, auch wenn das Grundschema wie bei so vielen anderen Büchern gleich ist: Ein Mädchen mit Problemen trifft auf einen Weiberhelden und sie verlieben sich. Auch wenn sie sich vorerst nur aufgrund der Wette annähern, überrascht es doch nicht, dass zwischen den beiden die Chemie stimmt. So wird die Geschichte doch ziemlich vorhersehbar, was ja im Grunde nichts schlechtes ist. Die Freunde von Maddie und Braden sind mir allesamt sympathisch und kamen mit ihren Eigenarten und Ticks auch recht lebendig vor, auch wenn nur eine gemeinsame Freundin wirklich zu erahnen scheint, wie sich die Gefühle der beiden ändern. Stellenweise hat mich sogar die Geschichte bestimmter Nebencharaktere mehr interessiert als die der Protagonisten.

Auch wenn mich die ständig gleichen Satzanfänge genervt haben, fand ich dennoch die Annäherung der beiden ziemlich süß und auch gut und glaubwürdig umgesetzt. Auch die Schauplätze hierfür wurden gut gewählt. Was mich allerdings hingegen wieder gestört hat war das angeblich schlimme Problem mit Maddies Vergangenheit. Teilweise war es nachvollziehbar und glaubhaft, andererseits wurde der andere Fall einfach nur lächerlich schnell abgehandelt und nie wieder aufgegriffen. Hier wurde das Problem meiner Meinung nach einfach viel zu sehr aufgebauscht.

Insgesamt fand ich das Buch ganz nett, die Geschichte war süß und auch die Charaktere konnten mich überzeugen. Der Schreibstil und das unnötig aufgebauschte Problem hingegen konnten nicht bei mir punkten. Hier gibt es definitiv noch Luft nach oben!

Deswegen gibt es von mir insgesamt 3 Pandas.

Spiel ohne Regeln - Rezension - Buch Spiel ohne Regeln - Pandastic Books

Fazit:

Pro:
  • sympathische Charaktere
  • süß umgesetzte Geschichte
  • gut gewählte Schauplätze

Contra:
  • Schreibstil mit ständig gleichen Satzanfängen
  • unnötig aufgebauschtes Problem

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